clean R - clean reduction

Thema

Stickoxide (Sammelbegriff NOx) sind derzeit das Hauptthema, wenn es um die Qualität der Umgebungsluft in Ballungszentren geht. Sie stehen im Verdacht, ernsthafte gesundheitliche Schädigungen im Organismus hervorzurufen.
Aus diesem Grund hat die EU-Kommission bereits mit der Erstellung der europaweit gültigen Richtlinie 2008/50/EG zur Luftreinhaltung ganz konkrete Vorgaben über die einzuhaltenden Grenzwerte an NO2 geliefert.

Die EU-Kommission hat in jüngerer Vergangenheit bereits ein Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eröffnet, ob der relativ häufigen Überschreitung dieser Grenzwerte an sogenannten Hotspots in vielen Städten unseres Landes. Gleichzeitig sehen sich auch diese Kommunen inzwischen juristischen Verfahren ausgesetzt, vor allem von Umweltverbänden. Es drohen allenthalben empfindliche Strafen in Millionenhöhe.

Aktuell
- 01. Juni 2018: Hamburg sperrt zwei Straßen wegen Grenzwertüberschreitung
- 17. Mai 2018: EU-Kommission verklagt Deutschland vor dem europäischen Gerichtshof.

 

Lösungsansätze

Welche Optionen gibt es? In der Öffentlichkeit werden zur Abwendung dieser Problematik Ansatzpunkte wie Streckensperrungen, Umweltzonen, Zugangsbeschränkungen für bestimmte Schadstoffklassen und der Wechsel in die Elektromobilität diskutiert und je nach Lobby auch politisch mehr oder weniger forciert. All diese Konzepte eint die Erkenntnis, dass es kein Allheilmittel für jede Situation gibt und auch nicht geben kann. So ist z. B. ein Wandel zur Elektromobilität nur in der Betrachtung eines langjährigen Zeitraums überhaupt denkbar, ganz zu schweigen von den mangelnden Ressourcen im Rohstoffbereich zur Herstellung ausreichender Speicherkapazitäten. Die Sinnhaftigkeit wird ebenfalls nicht durchgängig gleich bewertet.

Die Lösung kann nur in einer Kombination von vielen Einzelbausteinen auf den individuellen Einzelfall bezogen gefunden werden. Ein solcher Baustein, der sofort verfügbar und zusätzlich noch sehr kostengünstig zu bekommen ist, ist der Einsatz photokatalytischer Flächenbeläge im betroffenen Verkehrsraum – clean R.

Logo clean R

Die Photokatalyse

Die Funktionsweise der Photokatalyse ist nicht neu. Sie beschreibt die Umwandlung chemischer Verbindungen durch den Einsatz von Licht und eines Katalysators. Für den Bereich der Stickoxide (Oberbegriff NOx) kommt das Weißpigment Titandioxid als Anatas zum Einsatz. Feinstverteilt eingebettet in die Zementmatrix des Betonsteins beschleunigt dieser Katalysator die natürlich vorkommende Aufoxidation von NO zu NO2 bzw. von NO2 zu NO3, welches dann als HNO3 oder auch Nitrat auf der Oberfläche zurückbleibt. Der Katalysator verbraucht sich dabei per Definition nicht, sodass dieser Prozess praktisch unendlich lange sattfindet. Es ist keine spezielle Nachbehandlung der Flächen im Zeitverlauf notwendig.

Wichtig in diesem Zusammenhang: durch den Einsatz der Photokatalyse wird in Summe nicht mehr Nitrat produziert, als dieses in der Natur ohnehin entstehen würde. Der Prozess dieser Umwandlung findet durch diese Technologie lediglich deutlich beschleunigt statt. Per Saldo ist die Nitratbelastung für die Natur mit und ohne den Einsatz der künstlichen Photokatalyse die selbe.

 

Diagramm clean R

Photokatalyse 2.0 – clean R

Im Jahr 2017 ist es gelungen, die Leistungsparameter photokatalytischer Betonsteinoberflächen in einem regelrechten Quantensprung auf ein Niveau zu heben, welches bis dahin in der Praxisanwendung als nicht realisierbar galt.
Der Bundesverband angewandte Photokatalyse FAP klassiert Baustoffe mit einer Abbauleistung von > 1,0 mg NO/m²h als sehr gut wirksame Komponenten. Die bis dahin besten Katalysatoren für den Betonsteinbereich erreichten Leistungswerte von knapp über 2,2 mg NO/m²h (siehe Grafik "Leistungsparameter im Vergleich").

clean R – clean Reduction
Unsere neuartigen Flächenbeläge mit clean R-Technologie setzen hier völlig neue Maßstäbe. Abbauraten von deutlich > 7,0 mg NO/m²h wurden inzwischen an etlichen Produktionschargen am fertigen Produkt ermittelt, zum Teil noch deutlich darüber. clean R fertigen wir mit einer solchen Präzision und Zuverlässigkeit, dass wir Ihnen eine Abbauleistung von min. 6,5 mg NO/m²h für Ihr Projekt garantieren – nachgewiesen durch ein neutrales staatliches Prüfinstitut, nicht durch Eigenmessung.
Mit dieser Technologie liefern wir Ihnen einen ganz bedeutenden Baustein zur Einhaltung Ihrer Luftreinhalteziele, unabhängig von Größe und Aussehen des Flächenbelags. Luftreinhaltung steht somit nicht im Widerspruch zur gestalterischen Freiheit und Kreativität.

Mehr noch: durch den Einsatz von clean R entsteht dauerhaft eine superhydrophile Oberfläche, die selbsttätig in der Lage ist, Verschmutzungen durch Niederschläge leichter abzuwaschen. Hierdurch reduziert sich der Pflege- und Reinigungsaufwand der Flächenbefestigung zusätzlich.
 

CLEAN R BEDEUTET

  • höchste derzeit denkbare Abbauraten an NOx
  • nachgewiesen mittels des einzigen anerkannten internationalen Prüfverfahrens
  • Nachweis durch staatliches Prüfinstitut - keine Eigenmessungen
  • NOx-Abbau im Nachweis auf inzwischen tausenden m² in der Praxis
  • Höchste Wirtschaftlichkeit für den Bauherrn
  • Sofort verfügbar und schnellstmöglich einsetzbar.
  • Geringe Mehrkosten gegenüber nicht-reaktiven Belägen
  • Keine Zusatzbelastung der Umwelt durch Nitrateinträge
  • Erhöhter Selbstreinigungseffekt des Flächenbelags

Diese Technologie ist schon heute durch diverse Lizenzpartner im gesamten deutschen Marktraum verfügbar.
Dezentral gefertigt zum Schutze der Umwelt. Fragen Sie uns.

Die Möglichkeiten

Die einzigartige clean R-Technologie können Sie mit all unseren Produkten mit Vorsatzschicht kombinieren. Somit haben Sie in der Planung Ihrer Objekte alle Möglichkeiten und leisten einen großen Beitrag, um Stickoxide in Ballungsräumen zu reduzieren.